Dienstag, 3. Mai 2016

Ein Mütze für den Drahtesel

Letzte Woche habe ich mir endlich mal einen neuen Sattel gekauft. Mein alter Sattel war sehr kaputt, das Gel lief schon aus.
Solange der Sattel noch nicht auf meinem Rad montiert war, fiel es mir leicht einen Schnitt für eine "Sattelmütze" - wie heißen die Dinger eigentlich? - abzunehmen und gleich eine Sattelmütze aus Wachstuch zu nähen. Bei unserem Wetter ist das nicht verkehrt. Erst letztens musste ich mich ärgern, dass ich einen nassen "Murs" bekam. Denn die alte Sattelmütze konnte ich wegen des auslaufenden Gels nicht abnehmen.
Da heute so tolles Wetter ist, durfte der neue Sattel dann auch gleich an seinen neuen Arbeitsplatz. Eine Probefahrt wurde auch schon absolviert. So kann das Wetter bleiben.



Montag, 2. Mai 2016

Roll es doch einfach!

Die Anleitung für so eine Roll-Up-Tote schlummerte schon länger auf meinem Rechner. Es gab mal eine deutsche Anleitung, die aber nicht mehr frei verfügbar ist. Man findet aber auch hier eine leicht verständliche englischsprachige Anleitung. Die Maße kann man leicht umrechnen. Man erhält eine schön flach gerollte/gelegte Einkaufstasche. Ich werde sie nächstes Mal etwas länger nähen. Da ich die Ecken für den Boden abgenäht habe, ist die Tasche insgesamt etwas kürzer geworden. Das wird aber mit Sicherheit kein Einzelstück bleiben. Die Tasche ist schnell genäht und praktisch.


Sonntag, 1. Mai 2016

Nähen für die Seele

Nach den ziemlich nervigen Puppenkleidchen habe ich gestern noch eine Einkaufstasche genäht. Das Schnittmuster ist von hier.  Mir persönlich ist der fertige Beutel etwas zu klein vom Fassungsvermögen für meinen normalen Einkauf. Der Aufbewahrungsbeutel dagegen ist schon etwas größer. Da kann ich mir aber noch vorstellen, dass das ganze griffiger im Gebrauch wird. Spätestens nach einer oder zwei Durchläufen in der Waschmaschine.
Das hat aber richtig Spaß gemacht zu nähen.


Samstag, 30. April 2016

Nie wieder, niemals!!!

Die reichlich 80jähre Nachbarin meiner Mutter hatte mir sehr gut abgelagerte Stoffe geschenkt. Letztens kam sie dann auf mich zu - ob ich für ihre Biegepuppen Kleidung nähen könnte. "Kevin" (ja, die Puppen haben Namen) und seine Trulla sollten Hose, Hemd, Kleid bekommen. Hätte ich da nicht schon laut "stopp" geschrien, die Liste wäre sicher noch viel länger geworden.
Ich mochte dann nicht ablehnen und habe mich breitschlagen lassen. Gerade ich, die schon als Kind nichts mit Puppen anfangen konnte. Für mich war damals schon Papier, Werkzeug, Werkstatt meines Vaters vieeeel interessanter.
Nun denn, die Puppen durfte ich nicht mitnehmen. Aber je ein Muster der Kleidungsstücke wurden mir schweren Herzens anvertraut. Ohne Modell ist das aber ganz schon doof zu nähen. Vorab habe ich versucht einen Schnitt zu erstellen. Aber in Daumengröße und ohne die Muster auftrennen zu können, ist das verdammt schwierig. So sah die erste Hose auch sehr unförmig aus. Das Kleid und das Hemd waren tragbar. Das sind die weißen Kleidungsstücke. Als Nachthemd geht das "Kleid" wohl durch, auch wenn das Bindeband schief angesetzt ist. "Trulla" (ich kenne den Namen der weiblichen Puppe nicht) soll sich mal nicht beschweren, schließlich habe ich ihr noch zwei Blümchenkleider genäht.
"Kevin" hat dann noch ein geblümtes Hemd (das erste Probehemd ist auch tragbar) und zwei Hosen bekommen.
Allein an den Druckknöpfen (Minigröße) und den Hosenträgern habe ich eine Stunde zum Annähen gesessen. Insgesamt habe ich an die 10 Stunden für die Garderobe (inkl. Schnittmuster und Müllexemplaren) gesessen.
Fazit: Das brauche ich nicht wieder, niemals, nie, nie, niemals.
Ich habe mal als Maßstab ein Feuerzeug danebengelegt. Das ist ein ganz normales Feuerzeug aus einer Dreierpackung von Aldi. Ihr seht, Daumengröße ist bei den Hemden wirklich nicht übertrieben. Als Armlöcher habe ich Knopflöcher mit der Nähmaschine genäht. 




Mittwoch, 27. April 2016

Blick durchs Schlüsselloch - KSW17


Ich bin dabei! Diesmal hatte ich das Glück bei der KreativenStoffverWertung (KSW17) teilnehmen zu dürfen. Von der lieben Anna von zwergstücke bekam jeder Teilnehmer ein Stückchen Liebhaberstoff zugeschickt. Heute dürfen wir schon einen Blick durchs Schlüsselloch gestatten.



Montag, 25. April 2016

Ich kann auch Sets!

Meistens nähe ich ja spontan ein Täschchen und lege den restlichen Stoff wieder ins Regal. Hier habe direkt drei Taschen aus dem türkis/braun gemusterten Stoff genäht. Alle sind mit einem braunen Stoff gefüttert worden.

Angefangen habe ich mit der "Mini-Bag-to-go". Ein schnelles Projekt mit schönem Ergebnis. Allerdings würde ich da keine Stifte o. ä. drin verwahren. An der Seite können kleine Dinge wohl "flüchten".


Unbedingt nähen wollte ich auch mal die "Origami Coin Purse". Die geht tatsächlich noch schneller zu nähen als die Mini-Bag-to-go. Man erhält ein Täschchen mit zwei Fächern. Perfekt für Ohrhörer, Geld, Kleinigkeiten usw.



Naja, da noch genug Stoff vorhanden war, gab es noch ein GuteLauneTäschchen in kleiner Größe. Eigentlich sollte ein brauner RV eingenäht werden. Plötzlich hatte ich dann einen weißen RV eingenäht - oops. Aber eigentlich ist die Tasche dadurch frischer geworden, mir gefällt das so ganz gut.

 Zusammen sehen die drei Täschchen so aus:

Ich gestehe, dass noch ein paar kleine Stoffreste an der Maschine liegen. Vielleicht gibt es noch ein Projekt aus den Resten.


Sonntag, 24. April 2016

Sonntags GuteLaune

Hier mal wieder zwei GuteLauneTäschchen im Kleinformat. Beim Nähen der großen Täschchen fielen noch ein paar Streifen ab aus denen ich zwei kleine Täschchen nähen konnte. Jetzt sind nur noch Fitzelchen von den Stoffen über.

Montag, 18. April 2016

Kaum genäht - schon verschenkt

Der Anfang für diese Tasche waren ein paar bräunliche Reste. Die wurden erstmal versäubert (die Stoffe fransen extrem aus) und zusammengenäht. Für eine Kosmetiktasche gefielen sie mir nicht, also noch ein paar Streifen hinzugefügt - komische Form für ein Streifenmuster - hmm.
Dann neu überlegt und noch mehr Stoff angenäht ;) , schnell noch füttern und fertig: eine gepatchte Einkaufstasche. Vorder- und Rückseite sehen identisch aus.
Da die Tasche hier gefiel, hat sie auch gleich einen Abnehmer gefunden und wird heute spontan verschenkt. So bringt mir das Nähen gleich noch mehr Freude.


Dienstag, 12. April 2016

Meine Märzsocken

Im März sind "nur" drei Paar Socken von meiner Nadel gestrickt worden. Allerdings hatte ich ja auch das Tuch gestrickt und noch einen Schal in Arbeit.
Aus Resten entstanden diese dunklen Restesocken:
  • Sockenpaar 14/2016
  • Größe 38
  • verbrauchte Wolle 66 g
  • Muster: Ringelstinos
 Diese "Mädchen"-socken sind in den letzten Wochen in meinen Arbeitspausen entstanden. Meine Kollegen finden die Form merkwürdig - tze.
  • Sockenpaar 15/2016
  • Größe 38
  • verbrauchte Wolle 66 g
  • Muster: Moyo light

Hier sind auch noch einmal drei verschiedene Reste miteinander verarbeitet worden. Irgendwann muss die Restekiste doch mal leerer werden.
  • Sockenpaar 16/2016
  • Größe 38
  • verbrauchte Wolle 61 g
  • Muster: geringelte Stinos

Freitag, 8. April 2016

Have a seat please

Dieses tolle Strickmuster durfte ich als deutsche Übersetzung probestricken. Es strickt sich fast von alleine. Das Tuchmuster von Iglinz Crafts heißt "Have a seat please" und ist auf ravelry erhältlich.
Die Wolle ist BFL mit Milchseide, gefärbt von "Teerose". Ich hatte es vor einiger Zeit in einem Tausch mit ihr ergattert. 109 g wurden im Tuch verarbeitet.

Donnerstag, 7. April 2016

Frische Brötchen kommen hier nicht in die Tüte!

Die frischen Brötchen kommen jetzt in einen feinen Stoffbeutel.

Meist hole ich nur ein oder zwei Brötchen hier im Supermarkt (die schmecken wesentlich besser als von unserem Bäcker, da sind die immer halb verkohlt). Leider gibt es dann immer eine Tüte für ein Meterbrot zum Transport. Vollkommen überdimensioniert!

Ich bin ja schon bestimmt 25 Jahre ein Plastiktütenverschmäher (Verweigerer kann ich dann doch nicht sagen, ab und an lässt es sich nicht vermeiden). In meiner Handtasche befindet sich immer ein extra Einkaufsbeutel. Warum nicht auch ein kleines Beutelchen für die Brötchen?

Gestern habe ich mich dann endlich mal an die Nähmaschine gesetzt. Zuerst wurde das Bullauge mit der Stickmaschine gemacht (geht einfach fixer) und mit Klarsichtfolie hinterlegt. Gefüttert habe ich den Beutel nicht. Damit keine offenen Nähte sichtbar sind, habe ich eine französische Naht gearbeitet. Oben nur umgelegt (Webkante vom Stoff genutzt), ein Knopfloch für den Banddurchlass eingenäht und die Kante festgenäht. Zum Abschluss noch eine Ziernaht drum herum - fertig.

Heute dann gleich im Laden genutzt - ob das wohl akzeptiert würde? Klar, gab gar keine Probleme - durch das Guckloch war das Brötchen an der Kasse ja prima sichtbar.

Montag, 21. März 2016

Noch ein Protoyp - eine Nadelspielrolle

Für einen Tausch soll ich eine, bzw. drei Nadelrollen nähen. Da habe ich vorab für mich einen Prototyp genäht. Zufällig fiel mir der Stoff in die Hände, den ich auch für mein Projekttäschchen verwendet habe. Jetzt kann ich die gewünschten Rollen passgenau nähen.
Ich glaube, ich werde noch an die Schutzklappe ein oder zwei Druckknöpfe an die Ecken nähen. Die stehen doof ab.  Das hat sich nach einer Nacht wunderbar angelegt. Keine Knöpfe mehr nötig. Überhaupt hat sich die ganze Rolle "gesetzt". Ich hatte erst das Empfinden zu dicke Füllung verwendet zu haben - stimmt aber gar nicht!



Sonntag, 20. März 2016

Noch ein paar Reste weniger

Für meine 13 cm Nadelspiele habe ich mir eine ith-Datei erstellt - in drei Variationen. Letztendlich werde die linke Version mit den Zahlen der rechten Variante wählen. Man sieht, dass es Prototypen sind - ihren Zweck werden sie trotzdem erfüllen.


Freitag, 18. März 2016

Ein Körbchen aus Wachstuch

Hier habe ich das Tutorial zu so einem praktischen Körbchen entdeckt.  Mein Körbchen ist jedoch kleiner, da war das Nähen recht friemelig. Wieder etwas aus der Restekiste verarbeitet - tschakka


Bitte regenfest!

Meine Tochter wünschte sich eine regenfeste Tasche in der sie ihr Notebook transportieren kann. Sie hängt die Tasche mit dem Notebook nicht hinten an den Rollstuhl. Da befürchten wir immer, dass es zu arg geschüttelt und geschaukelt wird und evtl. auch mal einen Schlag abbekommt wenn sie einen Kantstein fährt.
Regenfest gefüttert habe ich die Tasche mit Wachstuch. Von außen vernähte ich robusten Jeansstoff. In der Planungsphase ging es hauptsächlich darum, wie ich die Verschlüsse möglichst sicher anbringe ohne das Wachstuch zu verletzen. So ist alles "nur" am Jeansstoff vorab angebracht worden. Die Innentasche ist nur in der oberen verstürzten Naht mit der Außentasche verbunden worden. Die Tasche kann oben umgeschlagen oder eingerollt werden. Wenn ganz viel rein muss, kann sie auch nur mit Klett verschlossen werden.
Damit auch Kleinkram verstaut werden gab es ein (nicht regenfestes) Vorfach mit Schlüsselband.
Der Tragegurt stammt von einer alten Reisetasche, passte farblich aber gut und musste nur etwas gekürzt werden. Dank der Verstellmöglichkeit kann die Tasche auch optional hinten an den Rollstuhl angehängt werden.
Ihren ersten Auslandseinsatz hat die Tasche auch schon hinter sich gebracht und das Tochterkind ist zufrieden. Da freue ich mich natürlich besonders drüber. Auch, dass die Tasche sowohl hier als auch in Kopenhagen schon bewundert wurde ist toll.

Im Einsatz
Das Vorfach
An dem kleinen Bändsel wurde noch ein Karabiner für den Schlüssel angebracht.

Von innen Wachstuch mit Klett verschließbar.